Platzwart Schoeneck im Dauereinsatz

von Presse

Hart zu kämpfen hat in diesen Wochen Stefan Schoeneck – nicht nur als Spieler der Herren 60 und Herren 65 – sondern vor allem auch in seiner Eigenschaft als Platzwart des TC Ketsch. Bedingt durch die anhaltend feuchte Witterung seit der Frühjahrs-Instandsetzung der Plätze, weist die oberste Schicht noch nicht die Festigkeit auf, die für einen regelmäßigen Spielbetrieb eigentlich erforderlich ist. Konkret bedeutet das, dass nach einer intensiven Platznutzung der Platz beschädigt ist und Platzwart Schoeneck sein ganzes Können aufbringen muss, um den Platz wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Mit dem Beginn der Medenrunde hat sich die Situation noch zugespitzt. Teilweise musste der Platzwart sogar Plätze für den regulären Trainingsbetrieb unter der Woche sperren, damit diese in einem ordnungsgemäßen Zustand für die Medenspiele am Wochenende zur Verfügung gestellt werden konnten. Erstmals kam es in diesem Jahr sogar dazu, dass Schoeneck wegen vorangegangenen Regens sämtliche Plätze sperren musste und dadurch ein Medenspiel der Oberliga-Herren 40 nicht auf der Platzanlage ausgetragen werden konnte und die Mannschaft in die für diesen Fall vorreservierte Halle nach Plankstadt ausweichen musste. Was fehlt, ist eine ein- bis zweiwöchige warme Sonnenschein-Phase, in der die Plätze vollständig trocknen und fest werden können. Aber während Schoeneck zwar problemlos für eine ausreichende Wässerung der Plätze sorgen könnte, fehlt ihm für den Sonnenschein leider noch ein geeigneter Schalter ...

Ist aufgrund der witterungsbedingt teilweise noch weichen Plätze und dem  Beginn der Medenrunde praktisch im Dauereinsatz: Platzwart Stefan Schoeneck. - Foto: TC Ketsch

Ist aufgrund der witterungsbedingt teilweise noch weichen Plätze und dem  Beginn der Medenrunde praktisch im Dauereinsatz: Platzwart Stefan Schoeneck. - Foto: TC Ketsch

„Jetzt haben wir als einzige Mannschaft zwei Siege geholt und stehen trotzdem in der Tabelle nicht ganz vorne – das kann doch gar nicht sein!“ - Nun, das neu eingeführte „Schweizer Modell“, bei dem für die Tabellenwertung nicht mehr die Siege zählen, sondern die jeweils erzielten Matchpunkte aller Begegnungen zusammengerechnet werden, sorgt bei einigen Mannschaftsspielern gelegentlich noch für Verwunderung. Besonders in der Anfangsphase der Medenrunde ist die Tabelle aber noch wenig aussagekräftig, da beispielweise einerseits zwei starke Mannschaften und andererseits eine starke gegen eine schwache Mannschaft mit entsprechenden Ergebnissen gegeneinander gespielt haben. Im weiteren Verlauf der Medenrunde, bis am Ende alle Mannschaften einer Gruppe jeweils einmal gegeneinander gespielt haben, dürfte sich das aber voraussichtlich noch ausgleichen.

 

Die Ergebnisse der vergangenen Medenspiel-Woche im Überblick:

Herren 70/1 Ketsch  -  Karlsdorf 0 : 6
Damen 1 Ketsch/Brühl  - Schwetzingen 2 : 7
Damen 2 SGK Heidelberg  - Ketsch/Brühl 6 : 3
Herren 1 Ketsch  - Sandhausen 4 : 5
Herren 2 Ketsch  - SGK Heidelberg 4 : 5
Herren 30/1 Hochstetten  - Ketsch 2 : 7
Herren 30/2 Hemsbach  - Ketsch 0 : 9
Damen 40/1 Ketsch/Brühl  - Waldpark/Harmonie 8 : 1
Herren 50 Ketsch  - Rheinau 7 : 2
Herren 60 Ketsch/Reilingen  - Neckarelz 6 : 3
Großfeld U10 Lußheim/Ziegelhausen  - Ketsch 6 : 0
Juniorinnen U12 Wiesloch  - Ketsch 6 : 0

   

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